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Investieren zum Jahreswechsel
Gegen Ende des Jahres stellt sich regelmäßig die Frage, ob Investitionen noch vor oder nach dem Jahreswechsel steuerlich sinnvoll sind.
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Absetzbare Kinderbetreuung
In einem weiteren Erlass hat das Bundesministerium für Finanzen Zweifelsfragen zur absetzbaren Kinderbetreuung geregelt.
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Betreuung behinderter Kinder
Wie berichtet wurden durch die Steuerreform 2009 bestimmte Kosten für die Kinderbetreuung für Kinder bis zehn Jahre als außergewöhnliche Belastung
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Erben eines Arztes können nicht Mitglied des Wohlfahrtsfonds werden
Der Verwaltungsgerichthof ist in einer aktuellen Entscheidung zu folgender Erkenntnis gelangt: Ehefrau bzw. Tochter als Gesamtrechtsnachfolger des verstorbenen Arztes sind
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Betreuung behinderter Kinder


Wie berichtet wurden durch die Steuerreform 2009 bestimmte Kosten für die Kinderbetreuung für Kinder bis zehn Jahre als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzbar. Diese Bestimmung soll nun erweitert werden: Kinderbetreuungskosten sollen für Kinder ab einer Behinderung von 50 % bis zum 16. Lebensjahr steuerlich absetzbar sein.

Durch eine Änderung des Einkommensteuergesetzes, welche der Nationalrat im Juli beschlossen hat, werden Aufwendungen für die Betreuung dieser Kinder zusätzlich zu einem bestehenden  Freibetrag von € 262,00 monatlich steuerlich abzugsfähig.
Dies gilt bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem das Kind das 16. Lebensjahr vollendet hat. Die neue Regelung wird rückwirkend mit 1.1.2009 in Kraft treten.

Welche Freibeträge gelten schon bisher für Kinder ab einer Behinderung von 50 %?
Neben der erhöhten Familienbeihilfe kann ein monatlicher Pauschalbetrag von € 262,00 steuerlich abgesetzt werden.
Zusätzlich können ohne Abzug des Selbstbehaltes die Aufwendungen für Behindertenhilfsmittel (z. B. behindertengerechte Adaptierung der Wohnung, Sehhilfen, Rollstuhl) und das Schulgeld für eine Behindertenschule oder -werkstätte geltend gemacht werden.

Bei Bezug von Pflegegeld ist der Freibetrag von € 262,00 monatlich um das erhaltene Pflegegeld zu kürzen. Übersteigt das Pflegegeld den Betrag von € 262,00, steht kein Pauschalbetrag zu. Zusätzlich sind im nachgewiesenen Ausmaß unabhängig vom Bezug von Pflegegeld zu berücksichtigen:

  1. nicht regelmäßig anfallende Aufwendungen für Hilfsmittel
  2. Kosten der Heilbehandlung

Wird das Pflegegeld für die Unterbringung in einem Internat oder in einer Wohngemeinschaft einbehalten, stellen die von den Unterhaltsverpflichteten aufzubringenden Kosten (der Wohnhausbeitrag in Wien oder die  Kostenersätze an die jeweiligen Landesregierungen) eine außergewöhnliche Belastung dar.

Stand: 12. August 2009

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